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Rasensprenger – schnelle und effiziente Gartenbewässerung

Ob Rasen, Blumen oder Gemüsebeete – im Sommer sollte der Garten regelmäßig bewässert werden. Mobile Rasensprenger erleichtern dir die Arbeit und beregnen die gewünschte Fläche von selbst. Es gibt verschiedene Systeme, um die Bewässerung genau an die Ansprüche des Gartens anzupassen. Unser Ratgeber geht näher auf die einzelnen Rasensprenger ein, zeigt dir beliebte Modelle und gibt hilfreiche Tipps für ein sattes Grün.
Besonderheiten
  • einfach angeschlossen
  • mit Zeitschaltuhr
  • verschiedene Programme
  • optisch unauffällig

Rasensprenger Test & Vergleich 2020

Dein Garten wächst und gedeiht nur mit einer regelmäßigen Bewässerung. Blumenbeete, Rasenflächen und auch Gemüsepflanzen benötigen an heißen Sommertagen fast täglich frisches Wasser. Gerade am Abend investierst du eine lange Zeit, um jeden Winkel deines Gartens zu versorgen. Oder du nutzt die automatisierte Variante mit praktischer Zeitschaltuhr. Wer nämlich keine Gießkannen schleppen oder ständig mit dem Gartenschlauch sprühen will, greift auf einen Rasensprenger zurück. So beregnet sich der Garten förmlich von selbst.

Es gibt verschiedene Arten und Geräte, die als Rasensprenger bezeichnet werden. Im Grunde steckt hinter jedem Modell eine vollautomatische Beregnungsanlage. Deshalb sind ebenso die Namen Wassersprinkler, Regner oder Wassersprenger geläufig. Angeschlossen an einen Wasserschlauch wird der Druck des Wassers genutzt, um es effektiv über den gewünschten Bereich zu verteilen. Ziel ist natürlich eine optimale und vor allem schnelle Wässerung des Gartens, ohne zusätzlichen Aufwand für dich selbst. Das heißt: Du lehnst dich am Abend bequem auf Balkon oder Terrasse zurück und der Rasensprenger übernimmt die Gießarbeiten.

Das Bewässern kann per Zeitschaltuhr gesteuert werden und setzt täglich immer um die gleiche Zeit ein. Nach der gewünschten Dauer und Wassermenge schalten sich die Systeme wieder ab. So ist eine gleichmäßige und vor allem ausreichende Feuchtigkeitszufuhr möglich. Je nach Fläche und Größe des Gartens müssen mehrere Sprinkler oder verschiedene Arten zum Einsatz kommen. In den folgenden Abschnitten wollen wir dir die beliebtesten Möglichkeiten zur Gartenbewässerung genauer vorstellen.

Funktionsweise im Detail – Anschluss an den Wasserhahn

Die Funktionsweise der Rasensprenger ist trotz verschiedener Arten immer ähnlich. Meist bestehen die Geräte aus mehreren Teilen, wie beispielsweise einem Standfuß oder Erdspieß, einer Zuleitung sowie einem Getriebe und Düsen. Etwas moderner sind natürlich die Modelle mit Bewässerungscomputer, auf dem du nahezu alle Parameter selbst bestimmen kannst. Darüber hinaus muss der Rasensprenger an eine Wasserzuleitung angeschlossen werden. Das funktioniert entweder über den normalen Hauswasserhahn oder über eine Gartenpumpe. Die Vorteile hierbei: eine Pumpe baut deutlich mehr Druck auf, was die Reichweite der Einwässerung erhöht.

Über einen Erdspieß oder einen Standfuß nimmt das Produkt seinen Platz im Garten ein. Danach fließt das Wasser durch das System und setzt das Getriebe in Gang. Die kleinen Zahnräder im Getriebe werden durch den Wasserdruck in Bewegung gebracht und steuern somit den Rasensprenger. Zusätzlicher Strom muss nicht angeschlossen werden. Das Wasser verteilt sich nun gleichmäßig auf die Düsen und sprüht von hier aus in den Garten. Sprühbreite, Wasserdruck und Intervalle lassen sich je nach Modell einzeln einstellen. Hast du das Gerät beispielsweise an den Wasserhahn angeschlossen, regelt sich die Reichweite durch Auf- und Zudrehen individuell.

Hinweis: Fließt weniger Wasser durch den Rasensprenger und besteht weniger Druck, so setzt sich automatisch die Reichweite herab. Elektrische Rasensprenger steuern alles über einen integrierten Computer.

Die verschiedenen Arten – Vom Kreisregner zum Sektorenregner

Jeder Garten bringt seine eigenen Ansprüche mit sich und ist individuell gestaltet. Der gewählte Rasensprenger sollte natürlich bestmöglich passen und ein großes Areal abdecken. Gerade Anfänger auf diesem Gebiet fällt es deshalb schwer, die richtige Art für sich zu finden. Je nach Bedarf und Anwendung stehen dir folgende Modelle zur Verfügung. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Härte und Reichweite des Wasserstrahls sowie in der Installation.

SprengerartBeschreibung
Schwenkregner und ViereckregnerDer Schwenkregner wird auch als Viereckregner bezeichnet und zählt zu den Klassikern. Es handelt sich um das wohl bekannteste Modell, das häufig in privaten Gärten zum Einsatz kommt. Der Schwenkregner besitzt einen länglichen Arm, an dem mehrere Düsen angebracht sind. Das Wasser fließt nun mit Druck durch den Schwenkarm und setzt ihn in Bewegung. Dadurch schwenkt er von der einen zur anderen Seite und verteilt das Wasser auf einem recht viereckigen Bereich. Um die Fläche besser zu definieren, gibt es vom Winkel her Einstellungsmöglichkeiten. Die Reichweite hängt aber auch vom Wasserdruck ab. Je mehr Druck, desto höher ist die Wurfweite bei diesem Modell.
VersenkregnerEin Versenkregner wird meist fest im Garten installiert und erscheint optisch recht unauffällig. Er kann an eine komplette Beregnungsanlage gekoppelt werden, die einen große Bereich automatisch bewässert. Bei anliegendem Wasserdruck treibt es den Sprenger leicht nach oben und das Getriebe lässt ihn rotieren. Sobald der Wasserdruck wieder fehlt, versinkt der Rasensprenger unauffällig im Boden. Dabei muss sich immer der komplette Kreis beregnet werden. Auch hier gibt es Einstellmöglichkeiten, um Bereiche auszulassen. Die Modelle besitzen deshalb ein gutes Verhältnis vom Wasserverbrauch in Bezug zur Flächenleistung.
SprühregnerDie Sprühregner gehören zu den einfachsten Rasensprengern und bewässern eine Fläche in Kreisform. Sie besitzen aber nur eine recht kleine Sprühweite und sind eher für Gemüsegärten oder kleine Blumenbeete geeignet. Auch diese Modelle gibt es zum Versenken, sodass sie nicht ständig abgebaut werden müssen. Es handelt sich also um eine fest installierte Anlage mit Erdspieß der einzelnen Regner.
Kreisregner und RundsprengerDer Kreisregner besitzt einen recht breiten Fuß oder lässt sich mit einem Erdspieß auf der Gartenfläche installieren. Durch den Druck wirft er das Wasser in einem Vollkreis um sich und dreht sich dabei selbst. Das Modell erreicht eine recht hohe Wurfweite und kann deshalb für größere Bereiche zum Einsatz kommen. Der Radius wird allein durch den Wasserdruck bestimmt. Je höher der Druck, desto höher die Reichweite.
SektorenregnerSoll es technisch etwas ausgereifter sein und hast zu spezielle Ansprüche an die beregnete Fläche, ist ein Sektorenregner sinnvoll. Er funktioniert ähnlich dem Kreisregner, kann jedoch den Wasserdruck für bestimmte Bereiche auslassen. Mit weniger Druck und Wurfweite werden die Flächen noch effektiver beregnet. Deine Terrasse, der Nachbar oder dein Gartenteich wird dabei ausgelassen und du reduzierst den Wasserverbrauch.

Wie genau ein Sektorenregner aussieht und wie sich das Modell in der Praxis einstellen lässt, erfährst du im folgenden Video:

SchlauchregnerDer Schlauchregner gehört zu den traditionellen Modellen und eignet sich am besten für lange Hecken oder Gemüsebeete. Der Schlauch ist mit kleinen Löchern versehen und besteht aus einem porösen Material. Dadurch dringt das Wasser mit Druck nach außen und die komplette Schlauchlänge wird bedient. Am besten gräbst du den Schlauch leicht ein, sodass er das Wasser sofort an die Wurzeln abgibt. Die Wassermenge lässt sich bei diesem System gut dosieren, nur die Flächenleistung ist recht gering. Dafür zeigt sich der Schlauchregner sparsam im Wasserverbrauch. Außerdem verlegst du das System nur einmal und hast über mehrere Jahre die Wässerung deiner Pflanzen abgedeckt.
Vielflächenregner oder KonturenregnerDiese Rasensprenger eignen sich für eher komplizierte und große Flächen. Es gibt vielseitige Einstellungsmöglichkeiten, die genau eingehalten werden in Bezug auf die Reichweite und Sprühbreite. Somit lässt du Gartenwege aus und passt sich selbst an schräge Grenzen optimal an. Ist die Kontur einmal eingestellt, verläuft das Bewässern problemlos den ganzen Sommer über. Nur im Frühjahr solltest du das Modell wieder neu justieren.
ImpulsregnerDie Impulsregner sind eher aus der Landwirtschaft bekannt. Sie stehen auf einem langen Erdspieß und ragen vom Untergrund hervor. Ein kleiner Schwinghebel sorgt für die Beregnung und wird mittels Wasserdruck angetrieben. Dabei tritt ein recht dünner Wasserstrahl aus, der anschließend noch zerstäubt wird. Durch den Nebel besitzt der Regner eine hohe Wurfweite und erreicht einen kompletten Vollkreis bei der Bewässerung. Vor allem für sehr große Rasenflächen ist dieses Modell geeignet.
Hinweis: Daneben gibt es viel kleinere Systeme, die sich für Balkonpflanzen oder deine Terrasse eignen. Die effiziente Wässerung funktioniert auch bei Topfpflanzen und ist ideal für Urlaubszeiten gedacht.

Der Preis – ab ca. 10 Euro

Die Preise lassen sich für Rasensprenger nicht pauschalisieren. Immerhin gibt es einfache Modelle aus Kunststoff, die schon für 10 Euro zu haben sind. Deutlich hochwertige Bewässerungscomputer und komplette Systeme kosten bist zu 100 Euro. Mach dir also genaue Gedanken darüber, welche Fläche du bewässern willst und wie aufwendig das Gerät eingestellt werden muss. Hinzu kommt verschiedenes Zubehör, wie die Gartenschläuche und Anschlussventile. Unsere Kaufkriterien in den folgenden Abschnitten werden dir bei der Auswahl helfen und bringen automatisch die richtige Preiskategorie mit sich. Wichtig ist, verschiedene Artikel zu vergleichen.

Die Vor- und Nachteile der einzelnen Rasensprenger

ModellVorteileNachteile
Schwenkregner
  • Einfaches Aufstellen
  • präzises Bewässern
  • individuell zu platzieren
  • langlebig gebaut
  • hohe Reichweite
  • Schwenkhebel immer sichtbar
  • teilweise recht laute Geräusche
Versenkregner
  • In den Boden eingelassen
  • reagieren auf den Wasserdruck
  • einige Einstellungsmöglichkeiten
  • eignet sich für größere Anlage
  • Meist aus Kunststoff gefertigt
  • nicht alle Modelle flach genug für Rasenmäher
Sprühregner
  • Einfach in die Erde gesteckt
  • unauffällige Optik
  • fahren erst bei Druck aus dem Boden
  • Nur für kleine Flächen
  • starker Verdunstungsgrad
Kreisregner
  • Leicht einstellbar
  • mehrere Programme möglich
  • eignet sich unter Bäumen
  • auch im Vollkreis nutzbar
  • spart einzelne Sektionen aus
  • Muss fest fixiert werden
  • starker Rückstoß des Wasserstrahls
  • Einsatz von mehreren Geräten nicht empfohlen
Sektorenregner
  • Optisch recht unauffällig
  • fahren sich mit Wasserdruck aus
  • gleichmäßige Drehbewegung
  • recht leiste
  • Regelmäßige Wartung nötig
  • zeigt sich störanfälliger
Schlauchregner
  • Leicht zu verlegen
  • geringer Wasserverbrauch
  • dringt direkt zu den Wurzeln
  • für Hecken geeignet
  • kann mehrjährig liegen bleiben
  • Eher für längliche Strecken gedacht
  • extrem der Witterung ausgesetzt
Vielflächenregner
  • Elektronische Steuerung
  • präzise Einstellung
  • gleichmäßige Wasserverteilung
  • möglichst hoher Komfort
  • Teuer in der Anschaffung
  • erste Einstellung komplizierter

Rasensprenger für Rasen, Gemüsebeet und Blumen – Tipps zur Anwendung

Mit Frühlingsbeginn warten viele heiße Wochen auf deinen Garten. Gerade im Sommer gibt es lange Trockenphasen, in denen kaum Regen fällt und künstlich bewässert werden muss. Für einen kräftigen Rasen, eine ertragreiche Gemüseernte und eine farbige Blütenpracht gilt es: ausreichend gießen. Je nach Temperatur und Sonneneinstrahlung benötigen die Pflanzen täglich Flüssigkeit. Der Rasensprenger unterstützt dich bei der Arbeit und automatisiert das Bewässern.

Allerdings kommt es auf den korrekten Einsatz der Geräte an, die Intensität und die nötige Wassermenge. Wer zu viel gießt, riskiert matschige Pfützen im Garten und lässt so manche Pflanzen sogar eingehen. Mit der richtigen Einstellung setzt du aber auf eine gleichmäßige Wasserverteilung, die du mit der Gießkanne oder einem Gartenschlauch nicht hinbekommen würdest. In den folgenden Abschnitten schauen wir uns deshalb mehr Informationen zur richtigen Bewässerungszeit, zur Menge und auch zum korrekten Standort der Rasensprenger an.

Die optimale Zeit zum Gießen – am besten abends

Moderne Rasensprenger lassen sich an eine Zeitschaltuhr koppeln. Du brauchst sie also nicht mehr händisch einzustellen, sondern sie ziehen sich die Flüssigkeit zur richtigen Zeit einfach selbst. Dabei stellt sich die Frage, wann ein Rasen oder Blumenbeet am besten gewässert werden sollte? Viele Gartenfreunde gießen bereits im Laufe des Vormittags. Sind aber die Bereiche der direkten Sonne eingesetzt, kann das frische Wasser sogar schädlich sein. Die kleinen Wasserperlen setzen sich auf den Grashalmen oder den Blättern ab. Sie wirken wie kleine Lupen und verbrennen die Pflanze förmlich bei den ersten Sonnenstrahlen. Der Rasensprenger sollte deshalb eher am Abend aktiviert werden. Der Boden bekommt dadurch ausreichend Nässe, die über die Mittagszeit nicht gleich wieder vertrocknet. Über Nacht dringt sie gut in den Boden ein und der Rasen ist am nächsten Morgen noch feucht. Oder du entscheidest dich für eine Wässerung in den frühen Morgenstunden. Dafür sollte der Rasensprenger allerdings nicht zu laut im Betrieb sein.

Tipp: Das Bewässern ist immer mit dem Rasenmähen abzustimmen. Mähroboter sollten am besten vorher fahren und auch den einfachen Rasenmäher schiebst du noch vor dem Einsatz des Rasensprengers mit der Hand über die Wiese. Nasses Gras lässt sich viel schlechter mähen und bleibt immer am Mähwerk hängen.

Tipps für einen gesunden Rasen – nicht täglich wässern

  • Rasen muss nicht immer täglich gegossen werden. Ein ausreichendes Bewässern zwei- bis dreimal pro Woche genügt.
  • Bis zu 15 Liter pro Quadratmeter sind empfehlenswert, damit die Feuchtigkeit lange anhält und sich die Wurzel vollsaugen können.
  • Bei gelegentlichem und ausreichendem Gießen werden die Graswurzeln tiefer und sind besser vor Hitze geschützt.
  • Wer täglich und nur wenig wässert, bekommt einen Rasen mit flachen Wurzeln. Er ist deutlich anfälliger und weniger kräftig.
  • Um die Kosten für die Bewässerung zu senken, kannst du beispielsweise auf Regenwasser und eine Gartenpumpe zurückgreifen.
  • Lehmhaltige Böden speichern die Feuchtigkeit länger und müssen daher nicht so häufig bewässert werden.
Hinweis: Beim wöchentlichen Wässern kann der Boden ruhig matschig werden. So dringt die Nässe tiefer ein und wird hier von den Wurzeln besser aufgenommen.

Automatisierung – elektrischer oder mechanischer Rasensprenger

Moderne Rasensprenger sind automatisch gesteuert und bringen viel Komfort mit sich. Hier unterscheiden sich die Geräte nach mechanischen und elektronischen Modellen. Die mechanischen Sprinkler sind für Anfänger leichter zu verstehen und in ihren Einstellungen nicht so komplex. Außerdem sind Wartung und Reparaturen schneller durchgeführt. Dafür musst du die Rasensprenger zu den verschiedenen Jahreszeiten wieder erneut einstellen. Eine Fernsteuerung ist nicht möglich.

Viele der elektronischen Rasensprenger sind für größere Flächen ausgelegt, beispielsweise auf dem Sportplatz. Es lassen sich mehrere Profile festlegen und optimal an die Tages- und Jahreszeit anpassen. Zusätzlich sind die Geräte ferngesteuert und viele Parameter können überprüft werden, wie der Wasserverbrauch. Komplette Systeme zur Gartenbewässerung hatte Stiftung Warentest geprüft, wobei nur wenige Geräte überzeugen konnten.

Häufige Fehler – zu viel Nässe im Boden

  • Zu späte Bewässerung: Für einen guten Hobbygärtner ist es wichtig, den Notstand in der Bewässerung rechtzeitig zu erkennen und technisch nachzuhelfen. Laien greifen erst zu einer regelmäßigen Bewässerung, wenn das Gas schon verdorrt und angetrocknet ist. Du solltest jedoch regelmäßig bewässern, wenn schon erste Schlaffheit in den Blättern zu erkennen ist. In der Regel stellen sich gesunde Grashalme schnell wieder auf, wenn du über die Wiese läufst.
  • Zu viel / zu wenig Feuchtigkeit: Die Bodenart spielt eine wichtige Rolle für die benötigte Wassermenge. Unterschiedliche Böden trocknen je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit anders aus. Ein sandiger Boden benötigt etwa 15 Liter pro Quadratmeter bei einer Bewässerung alle 3-4 Tage. Ein sehr lehmiger Boden kann bis zu 20 Liter pro Quadratmeter vertragen, muss dann aber nur einmal pro Woche gegossen werden.
  • Wassermenge kontrollieren: Hinsichtlich der Gesundheit der Pflanzen und des Wasserverbrauchs solltest du die Wassermenge kontrollieren. Überprüfe mit einem Regenmesser, wie feucht der Boden bereits ist. Außerdem hilft dir ein Durchflussmengenzähler, das benötigte Wassermenge genau zu dosieren. Das Gerät stoppt dann von selbst, wenn genügend Flüssigkeit verbraucht wurde. Prüfe auch im Boden selbst, wie weit die Nässe in den Rasen eingedrungen ist.
  • Neuen Rasen bewässern: Frisch ausgesäter Rasen muss häufiger bewässert werden, damit die Samen richtig keimen. Etwa alle zwei Tage braucht die Fläche frisches Wasser. Der Wasserstrahl darf aber nicht zu hart sein, da sonst die Samen wieder fortgespült werden. Nutze lieber eine flächige Bewässerung. Außerdem solltest du die Rasenfläche nie gießen, wenn gerade Unkraut gejätet wurde. So gehen verbleibende Pflanzenteile schneller wieder an.

Kaufkriterien für Rasensprenger – abhängig vom Garten

Rasensprenger unterscheiden sich nicht nur in unterschiedliche Arten. Auch die Einstellungsmöglichkeiten und der Aufbau spielen bei der Auswahl eine entscheidende Rolle. Anbei haben wir dir wichtige Kaufkriterien zusammengestellt, die auf die Reichweite und auch den Anschluss der Rasensprenger eingehen. Du musst die Ansprüche deiner Gartenanlage und vor allem die Größe kennen, um dich für einen passenden Sprinkler zu entscheiden.

KriteriumHinweise
Anwendung
  • Angepasst auf Gartenfläche
  • Wasserverbrauch berücksichtigen
  • strahlen- oder flächenförmig
  • welche Pflanzen werden bewässert
  • Stabilität beim Aufstellen wichtig
Reichweite
  • Gartenfläche berechnen
  • Sprengweite und Beregnungsweite festlegen
  • Winkel meist einstellbar
  • gleichmäßige Wasserverteilung
Einstellungen
  • Mechanisch oder elektronisch einstellbar
  • manche Modelle mit Computer gekoppelt
  • Elektronik deutlich empfindlicher
  • lässt sich aber feiner justieren
  • Mechanik etwas gröber und dafür robuster
Extras
  • Auf gleichmäßige Wasserverteilung achten
  • mit Sektoren Wasserverbrauch senken–LINK–(https://wohnen-magazin.de/garten/gestaltung-pflege/den-wasserverbrauch-im-garten-senken)
  • Zeitschaltuhr vorhanden
  • vollautomatische Beregnung
  • auch für Urlaubszeiten geeignet
Zubehör
  • Zweiwege Verteiler
  • Gartenschläuche
  • Anschlussstellen
  • Tauchpumpe für Brunnen
  • Bewässerungssteuerung

Die wichtigsten Hersteller – Gardena, Kärcher und Hunter

Es gibt einige bekannte Hersteller aus dem Gartenbereich, die auch in den gängigen Baumärkten, wie OBI oder Toom zu finden sind. Du kannst dich also an den Fachhandel wenden oder entscheidest dich für einen Vergleich der Modelle im Internet. Zu den wohl bekanntesten Marken für Gartengeräte und ähnliches Zubehör gehören wohl diese drei Unternehmen:

HerstellerBesonderheiten
Gardena
  • Angebote für jede Gartengröße
  • leider Betrieb
  • einfach zu bedienen
  • Design in Orange und Grau
  • vielfältige Einstellungsmöglichkeiten
  • hochwertige Qualität
  • passende Schlauchsysteme
Kärcher
  • Deutsches Qualitätsunternehmen
  • selbst entwickelter Spritzschutz
  • einfacher Aufbau
  • leicht zu positionieren
  • eigenes Klicksystem
  • Design in Schwarz und Gelb
  • ohne Pfützenbildung
Hunter
  • Professionelles Bewässerungssystem
  • auch für gewerblichen Betrieb
  • Modelle aus Edelstahl
  • automatischer Sektorrücklauf
  • vandalismusgeschützt
  • patentierte Flostop Steuerung
  • meist als Getrieberegner

Darüber hinaus bietet der Markt eine ganze Reihe an No-Name Herstellern, deren Geräte beispielsweise aus Asien importiert werden und daher relativ günstig sind. Wer allerdings viel Wert auf Qualität legt oder verschiedene Einstellungsmöglichkeiten schätzt, sollte sich für ein hochwertigeres Modell entscheiden. Weitere beliebte Hersteller in diesem Bereich sind:

  • Siena Garden
  • Perrot
  • Bradas
  • Schwab
  • Relaxdays
  • Steuber
  • Geka
  • CMI
  • Lux

Im folgenden Video siehst du den Gardena Aquazoom 350 als beliebten Rasensprenger im Test:

Die 4 beliebtesten Rasensprenger

Gardena Viereckregner Classic

( Rezensionen)
Gardena Viereckregner Classic

Besonderheiten

  • 90 – 220 m²
  • keine Pfützenbildung
  • wartungsarm
  • einfache Reinigung
  • Reichweite einstellbar
Dieser klassische Viereckregner von Gardena ist in vielen Gärten zu finden. Er bringt eine gleichmäßige Bewässerung der Pflanzen mit sich und wird durch das mehrstufige Turbinengetriebe gesteuert. Eine Pfützenbildung lässt sich damit auf den Freiflächen vermeiden. Die Reichweite ist stufenlos einstellbar über zwei kleine Hebel. So beregnest du eine Fläche von 7 m bis maximal 17 m. Die Sprengbreite liegt bei etwa 13 Metern und lässt sich natürlich durch den Wasserdruck noch variieren. Der Betrieb zeigt sich wartungsarm durch das feinmaschige Schmutzsieb. Zudem ist der Rasensprenger einfach auf der Wiese aufstellbar und kann in der Position jederzeit variiert werden. Hersteller und Kunden empfehlen jedoch eine regelmäßige Reinigung der Düsen. Für einen extremen Wasserdruck kann der Regner etwas zu leicht sein und bleibt deshalb nicht komplett an gewünschter Stelle stehen.
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Kärcher Rechteckregner für 220 m²

( Rezensionen)
Kärcher Rechteckregner für 220 m²

Besonderheiten

  • stufenlos einstellbar
  • langlebiges Getriebe
  • 220 m² Beregnungsfläche
  • Kärcher Klicksystem
  • Design in Schwarz und Gelb
Der Kärcher Rechteckregner ist für mittlere bis große Gartenflächen geeignet. Dabei stellst du die Reichweite stufenlos selbst sein über die kleinen gelben Regler. Die maximale Beregnungsfläche beträgt 220 m² bei diesem Modell. Kärcher setzt hier auf ein langlebiges Getriebe, das möglichst wenig Wartungsaufwand mitbringt. Für einen besseren Halt auf dem Rasen oder auf festem Untergrund ist das Modell wahlweise mit Spikes oder mit einem Schlitten ausgestattet. Der integrierte Spritzschutz namens SplashGuard ermöglicht dir ein bequemes Aufstellen und ein einfaches Ausrichten, ohne dabei nass zu werden. Die Kunden sind mit der einfachen Handhabung sehr zufrieden und loben die gute Qualität. Allerdings benötigt das Modell für eine große Fläche auch einen entsprechend hohen Wasserdruck.
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Gardena Versenkregner

( Rezensionen)
Gardena Versenkregner

Besonderheiten

  • stufenlose Reichweitenregulierung
  • für rechteckige Flächen
  • bis zu 140 m²
  • mehrfach kompatibel
  • integrierter Schmutzfilter
Der Gardena Versenkregner lässt sich unauffällig im Garten integrieren. Er besteht aus Kunststoff und zeigt die typischen Einstellelemente in Orange. So passt du beispielsweise die Reichweite individuell an sowie die Sprengweite. Das Modell eignet sich sehr gut für eckige Flächen und bewässert zwischen 2 m² und 140 m². Sowohl kleine schmale als auch größere Areale können also abgedeckt werden. Die Installation ist denkbar einfach. Du brauchst den Rasensprenger nur in den Gartenboden drücken und mittig auf der Fläche platzieren. Der Schlauch lässt sich unterirdisch anschließen, sodass du das System nicht ständig abbauen musst. Dieser Viereckregner kann einfach an das Rasenbewässerungssystem von Gardena angeschlossen werden. Die Kundenbewertungen sind überwiegend positiv. Nur die Haltbarkeit ist stark von einer guten Pflege und Reinigung abhängig.
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Kreisregner von Gardena

( Rezensionen)
Kreisregner von Gardena

Besonderheiten

  • Material: Kunststoff
  • Fläche bis 310 m²
  • individuelle Einstellung
  • besonders stabil
  • einfach zu reinigen
Eine gleichmäßige Bewässerung im Garten bekommst du durch diesen Kreisregner von Gardena. Die präzisen Düsenköpfe sind drehbar und decken somit eine Fläche bis zu 310 m² ab. Der maximale Sprengbereich liegt bei 20 Metern. Aber auch kleinere Flächen mit 3 m Durchmesser können abgedeckt werden. Die Einstellung nimmst du individuell und mit wenigen Handgriffen vor. Der große Fuß des Regners zeigt sich standsicher und stabil. Dadurch lässt er sich einfach aufstellen, selbst auf unebenem Boden oder in Hanglage. Das integrierte Schmutzsieb sorgt für einen störungsfreien Betrieb und kann einfach gereinigt werden. Auch hier beschreiben die Kunden eine sanfte Beregnung und eine einfache Handhabung. Wer aber größere Flächen bewässern will, sollte auf einen anderen Artikel umschwenken.
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Reinigung & Pflege deines Rasensprengers – für eine lange Lebensdauer

Der Rasensprenger ist für die Verwendung im Außenbereich konzipiert und darf ruhig der täglichen Witterung ausgesetzt sein. Dennoch sollte eine regelmäßige Reinigung und Wartung durchgeführt werden, um die Langlebigkeit des Produkts zu erhöhen. Effizienz und die Funktionsweise leiden enorm, wenn sich die Düsen langsam zusetzen oder nicht mehr ausreichend Flüssigkeit die Anschlussstelle passieren kann. Dabei ist die Reinigung weder besonders zeitaufwendig, noch kompliziert. Folgende fünf Tipps solltest du beachten:

  • Befreie das Gehäuse des Rasensprengers alle 1-2 Wochen von Gras, Laub und Dreck. Den groben Schmutz entfernst du einfach mit der Hand.
  • Für eine gründliche Reinigung nutzt du einen Lappen und etwas lauwarmes Wasser, So lösen sich selbst hartnäckige Verkrustungen.
  • Nur im Notfall solltest du auf ein mildes Spülmittel zurückgreifen. Achte dabei auf umweltschonende Produkte.
  • Prüfe regelmäßig die Verbindung zwischen dem Rasensprenger und dem Gartenschlauch. Hier entstehen viele Ablagerungen, die mit einem feuchten Tuch abgewischt werden können.
  • Spezielle Pflegetipps oder Hinweise zur Reinigung entnimmst du immer der mitgelieferten Gebrauchsanweisung.

Rasensprenger mit Getriebe zeigen mit der Zeit Verschleißerscheinungen. Die kleinen Zahnräder im Inneren bestehen entweder aus Kunststoff oder Metall und treiben bei Beschädigung die Turbine nicht mehr richtig an. Eine schlechte Wasserqualität oder übermäßiger Druck führen schneller zu Verschleißerscheinungen. Eine regelmäßige Reinigung verhindert, dass sich Partikel und Schmutz absetzen. Bei undichten Anschlüssen solltest du die Dichtung möglichst zeitnah auswechseln. Andernfalls geht dir eine zu hohe Wassermenge an falscher Stelle verloren.

Lagerung im Winter – viele Systeme sind abzubauen

Neigt sich der Herbst dem Ende zu, muss der Garten winterfest gemacht werden. Das bedeutet für viele Bewässerungssysteme: abbauen und einlagern. Im Winter wird der Rasensprenger nicht benötigt, sollte aber für die nächste Saison im guten Zustand bleiben. Dafür sind zunächst alle Elemente zu demontieren und gründlich zu reinigen. Mit lauwarmen Wasser, einem Lappen und eventuell etwas Spülmittel entfernst du Schmutz und Grasreste von der Oberfläche und den Anschlussstellen. Danach legst du alle Teile in die Sonne und wartest, bis sie komplett abgetrocknet sind. Jetzt baust du den Rasensprenger wieder zusammen für die Originalverpackung oder lagerst die Einzelteile einfach in einer Tüte.

Wichtig hierbei: das Gerät sollte an einem sauberen und trockenen Ort überwintern. Ist das Material weiterhin Feuchtigkeit und der Witterung ausgesetzt, könnte sich Rost an den Einzelteilen bilden.

Fazit – Gartenbewässerung leicht gemacht

Die Wässerung deines Gartens scheint vor allem in den Sommermonaten eine mühsame Aufgabe zu sein. Abhilfe schafft der richtige Rasensprenger. Er ist nicht nur für große Grünflächen geeignet, sondern kann individuell auf den Aufbau des Gartens angepasst werden. Selbst kleine Beete, Blumen und Hecken lassen sich mit dem richtigen Modell bewässern. Gerade beim Rasen ist eine ausreichende Nässe wichtig, die aber nicht täglich wiederholt werden darf. Wer den optimalen Rasensprenger gefunden hat, spart sich dank Zeitschaltuhr und Automatik nicht nur Zeit, sondern der Wasserverbrauch hält sich in Grenzen durch ein gezieltes Gießen. Mach dir also präzise Gedanken, welcher Anschluss vorliegt, welche Fläche du zu gießen hast und welche Pflanzen wachsen. So findest du mit Sicherheit das passende Modell für deine Ansprüche.

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